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Dateneingabe-Angriff

Den Angriff verstehen

Ein Dateneingabe-Angriff ist ein gezielter Versuch, bei dem Angreifer Opfer dazu verleiten, ihre Anmeldedaten auf einer gefälschten Website einzugeben. Diese Angriffe nutzen häufig E-Mail-Spoofing und erzeugen ein Gefühl der Dringlichkeit oder des Vertrauens, um das Opfer zu schnellem Handeln zu bewegen.

Dies ist ein Beispiel für einen Dateneingabe-Angriff; nach dem Klick wird der Benutzer auf eine gefälschte Landingpage weitergeleitet

Checkliste


Praxisbeispiele

  • Ein Mitarbeiter eines Unternehmens erhält eine E-Mail, die scheinbar von der IT-Abteilung stammt, und wird angewiesen, sein Passwort auf einem gefälschten Firmenportal zu aktualisieren.

  • Ein Benutzer erhält eine Benachrichtigung von einer beliebten Social-Media-Plattform über ungewöhnliche Aktivitäten und wird zum Anmelden auf eine gefälschte Social-Media-Website weitergeleitet.

  • Ein Empfänger wird darüber informiert, dass er sich für ein Teams- oder Zoom-Meeting verspätet, und erhält eine E-Mail mit einem Link zum Beitritt zum Meeting. In ihrer Eile klicken sie auf den Link und werden aufgefordert, sich auf einer gefälschten Teams- oder Zoom-Anmeldeseite anzumelden, wobei sie unwissentlich ihre Zugangsdaten eingeben.


Methoden zur Erkennung für Benutzer

Damit Mitarbeiter Dateneingabe-Phishingversuche effektiv erkennen und darauf reagieren können, können die folgenden Erkennungsmethoden für Benutzer in Schulungsprogramme integriert werden:

E-Mail-Analyse

  • Absenderdetails prüfen: Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse und die Domain des Absenders, um sicherzustellen, dass sie mit der legitimen Quelle übereinstimmen.

  • Achten Sie auf Warnsignale: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails mit schlechter Grammatik, Rechtschreibfehlern oder ungewöhnlicher Formatierung.

URL-Prüfung

  • Mit der Maus über Links fahren: Fahren Sie vor dem Klicken mit der Maus über Links, um die tatsächliche URL anzuzeigen und sicherzustellen, dass sie auf eine legitime Website verweist.

  • Auf HTTPS achten: Stellen Sie sicher, dass die Website-URL mit „https://“ beginnt, und achten Sie auf ein Schloss-Symbol, das auf eine sichere Verbindung hinweist.

Inhaltsprüfung

  • Verdächtige Anhänge: Vermeiden Sie es, unerwartete Anhänge zu öffnen oder Dateien aus unbekannten Quellen herunterzuladen.

  • Dringlichkeit und Drohungen: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails, die ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen, Druck ausüben, schnell zu handeln, oder negative Konsequenzen androhen.

Prüfung der Anmeldeseite

  • Erscheinungsbild der Website: Überprüfen Sie, ob die Anmeldeseite genau so aussieht, wie erwartet. Gefälschte Websites weisen oft leichte visuelle Abweichungen auf.

  • URLs doppelt überprüfen: Geben Sie die bekannte URL der Website manuell in Ihren Browser ein, anstatt auf Links in E-Mails zu klicken.

Verifizierung der Kommunikation

  • Anfragen gegenprüfen: Wenn eine E-Mail nach sensiblen Informationen fragt, überprüfen Sie die Anfrage über einen separaten Kommunikationskanal, z. B. durch einen Anruf beim vermeintlichen Absender.

Meldung von Vorfällen

  • Verdächtige E-Mails melden: Melden Sie verdächtige E-Mails umgehend an die IT- oder Sicherheitsabteilung zur weiteren Analyse.

  • Melde-Tools verwenden: Setzen Sie den Lucy Phish Button damit alle Benutzer ihn als Meldetool verwenden können.


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