Architektur
Überblick
Dieses Dokument beschreibt die wichtigsten strukturellen Elemente und Einstellungen von Lucy.

Betriebssystem
Ubuntu 24.04.4 LTS: Lucy läuft auf einem 64-Bit-Ubuntu-24.04.4-LTS-System, ohne zusätzliche Patches oder Härtung. Updates werden über einen selbst gehosteten Repository-Mirror verwaltet.
Webserver
Apache 2.4.66: Verwendet "mod-security" und "mod-headers" für erhöhte Sicherheit.
Datenbank
PostgreSQL 16.11: Speichert alle zugehörigen Daten mit AES-256-CBC-Verschlüsselung auf Spaltenebene.
Zwischenspeicher
Redis 7.4.1: Wird als Task-Queue zum Übertragen von Daten zwischen Benutzern und System-Workern verwendet.
Anwendung
PHP v8.2.30 und Python 3.8.20: Lucy ist hauptsächlich eine PHP-Anwendung, die das Yii-Framework verwendet, mit einigen Hintergrundskripten in Python.
Sicherheit
OWASP Top 10 / 2017: Hält die OWASP-Sicherheitsstandards ein.
Firewall und SSL: Benutzerdefinierte Firewall-Regeln und SSL-Konfigurationen.
Benutzerkonten: "phishing"- und "support"-Konten für bestimmte Funktionen und Support-Zwecke.
Ordner
/opt/phishing: Hauptverzeichnis mit Systemcode, Benutzerdateien und Einstellungen.
Protokolle
Apache-Protokolle: Befinden sich in
/var/logs/apache2.Anwendungsprotokolle: Befinden sich in
/opt/phishing/runtime.
Kritische Dienste
Dienste: Apache2, PostgreSQL, Redis-Server und Supervisor sind kritische Dienste.
Installation und Updates
Docker-basierte Installation mit nahtlosen Updates via APT innerhalb des Containers.
Container teilen sich den Kernel des Host-Betriebssystems, was einen schnellen Start und eine effiziente RAM-Nutzung ermöglicht.
Verwendet geschichtete Dateisysteme für eine effiziente Speichernutzung und Image-Downloads.
Gewährleistet Anwendungsisolierung, indem es als separater Prozess im Userspace ausgeführt wird.
Nicht an eine bestimmte Infrastruktur gebunden und kann daher auf jedem Computer, jeder Infrastruktur oder in jeder Cloud betrieben werden.
Netzwerkkommunikation
Ausgehende Kommunikation: Wird von LUCY für Lizenzserver-Updates, Schwachstellenprüfungen und verschiedene optionale Dienste benötigt.
Lizenzserver (LUST): Updates und Vorlagen über HTTPS.
Schwachstellenprüfungen: Verbindung über Port 80 zu static.nvd.nist.gov für die NIST-CVE-Datenbank.
Update-Server: Zugriff auf update.phishing-server.com und update1.phishing-server.com über die Ports 80 und 443.
Optionale Dienste: DNS, URL-Verkürzung
Eingehende Kommunikation: Erfordert die Ports 80 und 443 für den Webzugriff sowie Port 25 für E-Mail-Antworten.
Kommunikation für Malware-Simulation: Verwendet HTTP/HTTPS zur Datenerfassung während Simulationen.
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